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FRÜHES MITTELALTER: EINIGUNG UND CHRISTIANISIERUNG

Um etwa 450 n.Chr. bestand Schottland aus vier separaten Königreichen. Die keltischen Pikten lebten im Nordosten, die aus Irland eingewanderten keltischen Skoten im Westen und auf den Hebriden, die römisch-keltischen Britonen und die germanischen Angelsachsen im Tiefland.

Unter dem Skoten Kenneth MacAlpine wurden die vier Königreiche 843 zum Königreich Alba vereint. Alba (dem gälischen Wort für Schottland) dehnte sich im Laufe der Zeit nach Süden aus. Malcolm II. (1005-1034) schloß ein Bündnis mit den Sachsen und besiegte die Briten. Von dieser Zeit an wurde das Königreich Scotia = Schottland genannt. Stärkend für das Zusammengehörigkeitsgefühl des jungen Königreiches waren:

    Der gemeinsame keltische Ursprung

    Das Christentum: Bereits im 4. Jahrhundert hatte die Mission des heiligen Ninian die erste Berührung mit dem Christentum gebracht. Im 6. Jahrhundert gründete der irische heilige Columba auf der Insel Iona ein Kloster und begann von dort aus mit der Christianisierung des ganzen Landes. Bis gegen das Ende des 7. Jahrhunderts war schließlich ganz Schottland christianisiert.

    Die drohenden skandinavischen und englischen Überfälle: Die gesamten Küstengebiete im Norden und Westen waren immer wieder von plündernden Wikingern heimgesucht worden, und von Süden her drohten die Angelsachsen.

Unter König Malcolm III. Canmore (1057-93) und seiner Frau, der heiligen Margaret, gelangten anglo-normannische Einflüsse und der Katholizismus nach Schottland. Im 11. und 12. Jahrhundert wurde unter Königin Margaret und ihrem Sohn David I. (1124-53) die junge keltische Kirche straff organisiert. Neue Bischofssitze wurden errichtet und etliche Abteien und Klöster gebaut. Die vier großen Abteien im Grenzland sind Zeugnisse einer reichen kulturellen Blüte. Die Gründung der Klöster bedeutete aber auch eine Verbesserung der wirtschaftlichen Infrastruktur, denn im Mittelalter waren Klöster eine wichtige Basis der Wirtschaft.

Schon damals war Eigenständigkeit das hervorstechende Merkmal der schottischen Kirche. Im Jahre 1192 wurde sie formal als eigene Kirche anerkannt, als der Papst sie vom englischen Supremat löste und Rom direkt unterstellte.

Eine Reihe fähiger Nachfolger aus dem Hause Canmore führten in den Lowlands das normannische Feudalsystem ein. Dies bedeutet, daß alles Land Eigentum des Königs war, der es als Lehen an seine Untertanen verteilte. In den abgelegenen Highlands gelang es hingegen nicht, das Feudalsystem einzuführen. Hier "herrschten" die Stammesverbände der Clans und konnten sich weitgehend der Autorität des Königs entziehen. Hoch- und Tiefland entwickelten sich fortan in verschiedene Richtungen. Das zunächst feudalistisch organisierte, normannisierte Tiefland wurde später parlamentarisch und presbyterianisch, aus den unabhängigen Hochland-Clans gingen die royalistischen katholischen Jakobiter hervor.

1175 schloß William the Lion einen Pakt mit Frankreich, "The Auld Alliance". Aufgrund dieses Paktes fiel William the Lion in England ein, scheiterte jedoch. Daraufhin zwang ihn England zum Lehnseid, und Schottland verlor seine Unabhängigkeit.

VOM SPÄTEN MITTELALTER BIS ZUR REFORMATION

Im späten Mittelalter kam die relativ friedliche Zeit durch Thronstreitigkeiten zu Ende. Die streitenden Parteien der Bruces, Balliols und Comyns riefen Edward I. als Schiedsrichter herbei. Dieser versuchte sofort, in Schottland eine stärkere Machtposition zu erlangen, verlangte jedoch als Gegenleistung die wichtigsten Festungen und setzte Balliol als seinen Vasallen ein (1292-1296).

Ein Jahrhundert langer und blutiger Auseinandersetzungen folgte, bis sich Robert the Bruce (1274-1329) 1306 in Scone zum König krönen ließ.

Der berühmt gewordene Sieg der Schotten über die Engländer in Bannockburn 1314 hielt die englischen Machtbestrebungen für einige Zeit zurück. 1327 muß Edward III. die Unabhängigkeit Schottlands im Vertrag von York anerkennen. Bruce wurde zu einem der volkstümlichsten schottischen Helden. Er war jedoch nicht nur der Vater der Unabhängigkeit, sondern auch ein großer König, der einen gut organisierten Staat mit einer starken Zentralgewalt gründete. Er war beispielsweise der ersten König, der ein Parlament mit Vertretern der Städte einberief.

Als Roberts Sohn David II. kinderlos starb, begann die Epoche der berühmten und unglücklichen Stewarts mit Robert II., dem Schwiegersohn von Robert the Bruce. Stewart ist die Bezeichnung für einen Hofmarschall, und als solche hatten es die Stewarts zu so großem Ansehen gebracht, so daß Robert the Bruce seine Tochter mit seinem High Stewart verheiratete. Nicht von ursprünglich königlichem Geblüt hatten es die Stewarts in der Folgezeit allerdings schwer, sich gegen den mächtigen Adel durchzusetzen, der sie nicht als Gleichberechtigte betrachtete.

Das folgende 15. Jahrhundert bestimmten die Machtkämpfe des jungen Stewart-Königtums mit dem Adel. Die starke Stellung des Adels wurde begünstigt durch die häufige Minderjährigkeit der Könige und ihrer frühen Tode. Im 15. und 16. Jahrhundert kamen fast alle schottischen Könige als Kinder auf den Thron. Der Adel konnte sich dadurch fast königsgleiche Privilegien sichern, und die zentrale Regierung wurde erheblich geschwächt. Die Kontrolle der Aristokratie war eines der Hauptziele der Stewart-Könige von James I. bis James V.

England und Frankreich nutzten die innenpolitische Schwierigkeiten in fortwährenden Interventionsversuchen aus.

Unter James IV, (1488-1513), dem fähigsten aller Stewart-Könige, erreichte die Renaissance Schottland. Eine Periode kultureller Blüte und wirtschaftlichen Aufschwunges. Die Gründung neuer Universitäten (zu den beiden bereits existierenden Universitäten in St. Andrews und Glasgow kam Aberdeen 1495 hinzu), der Bau prächtiger Kirchen und Paläste, der florierende Buchdruck legen davon Zeugnis ab. Durch die Bekräftigung der "Auld Alliance", des alten schottischen Bündnisvertrages mit Frankreich (1491/92), und durch die Heirat mit der Tochter des englischen Königs Henry VII. sicherte James für Schottland den Frieden mit den beiden Ländern und diente damit der Stabilität des europäischen Gleichgewichtes. Als jedoch England unter Henry VIII. mit Frankreich Krieg führte, wurde Schottland zur eindeutigen Stellungnahme gezwungen. James hielt Frankreich die Treue und marschierte in England ein. 1513 endete der Feldzug vernichtend für die Schotten in der Niederlage von Flodden.

Unter James V. (1513-1542) gelang es, die Macht des schottischen Adels zu brechen. Mit Hilfe der Kirche baute er einen zentral gelenkten, absolutistischen Staat auf. Aber auch James V. mußte im Bündnis mit Frankreich nach England ziehen und erlitt, wie sein Vater, eine Niederlage. 1542 starb er in Linlithgow und hinterließ nur eine Tochter, Mary Stewart. Da im Französischen kein "w" existiert, nennt sie sich später Stuart.

Unter James V. hatte sich auch in Schottland ein umwälzendes Ereignis vorbereitet, das das Mittelalter endgültig beenden sollte: die Reformation. Wie überall, litt auch in Schottland die Kirche an Korruption, dem Verfall der Sitten und des geistigen Lebens. In St. Andrews, dem geistlichen Zentrum des Landes, kochte ein Herd der Gegenreformation. Sie orientierte sich an Deutschland und an der Schweiz. Die Leitfigur der schottischen Reformation war John Knox (ca. 1513-1572), der mit erbittertem puritanischen Fanatismus gegen die "Papisten", wie die Katholiken genannt wurden, kämpfte.

Angeheizt durch die Predigten John Knox wurde ein Bildersturm ausgelöst, der den Thron in arge Bedrängnis brachte. 1555 gründete Knox die calvinistische Church of Scotland, die 1560 zur Staatskirche wurde. Die Revolution von 1560 endete mit einem Sieg der Protestanten. Die "Auld Alliance" war zu Ende und Schottland nach calvinistischer Lehre protestantisch, allerdings unter einer katholischen Königin im französischen Exil. Das Parlament schaffte die Autorität des Papstes ab, und lateinische Messen wurden verboten. Die schottische Kirche wurde zu einer eigenen Autorität wider die Krone. Ihre Konstitution formulierte John Knox in "The First Book of Discipline".

Die Reformation, die weniger eine rein religiöse, als vielmehr eine umfassend kulturelle und wirtschaftliche Bewegung war, brachte eine durchgreifende Reform des Erziehungswesens mit sich. So sind auch die Meinungen über John Knox geteilt: Ein dogmatischer, kompromissloser Eiferer schroffer und strenger Natur einerseits, andererseits ein Vorreiter des nationalen Erziehungssystems, das jedem, auch den sozial Schwachen, das Recht auf Bildung zusicherte.

Jeder spielte und intrigierte gegen jeden im Schottland des 16. Jahrhunderts, und es bildeten sich zwei Parteien heraus:

    Die eine, unter der Führung der Königinmutter Marie von Guise (1554 war sie, die Witwe von James V., offiziell als Königin anerkannt worden), blieb Frankreich treu und katholisch. In Mary Stuart (1542-67), ihrer Tochter, sah man die rechtmäßige Erbin auf den englischen Thron, nicht in Elizabeth, der illegitimen Tochter Henry VIII. Sicherheitshalber wurde Mary nach Frankreich gebracht und 1558 mit Franz II., französischer König, verheiratet.

    Die andere Partei, die reformatorischen Protestanten, fürchteten durch die Heirat Marys mit dem französischen Dauphin eine französisch-katholische Vorherrschaft und plädierten für eine Annäherung an das protestantische England.

Nach dem frühen Tod ihres Gatten kehrte Mary Stuart 1561 nach Schottland zurück, um die Thronfolge anzutreten. Ihre Mutter Marie von Guise war 1560 gestorben. Sie war damals gerade 18 Jahre alt, katholisch, lebenslustig und zudem eine Frau für John Knox ein Feindbild par excellence.

Da Mary Stuart nicht bereit war, auf ihre englischen Thronansprüche zu verzichten, die sie aus katholischer Sicht zur legitimen Königin Englands machten, geriet sie in scharfen Gegensatz zu Elizabeth I. von England. Dieses verschärfte sich noch, als sie vier Jahre später ihren Vetter Henry Damley heiratete. Aus Eifersucht ließ dieser vor Marys Augen ihren Sekretär David Rizzio ermorden. Ein Jahr später wurde Damley ermordet, und bereits acht Wochen später heiratete die junge Frau den vermeintlichen

Dies kostete sie jedoch die Sympathien der jakobitischen Katholiken und Protestanten zugleich. Im Juli 1567 wurde sie gezwungen, zugunsten ihres Sohnes abzudanken, der sofort als James VI. gekrönt wurde. Eine Genugtuung für John Knox, als er anläßlich der Krönung von Mary Stuarts Sohn James VI. die Predigt hielt. Mary floh nach England, wo sie unter Vorwänden von Elizabeth I. 19 Jahre lang bis zu ihrer Enthauptung - unter dem Vorwurf eines geplantes Attentats auf Elizabeth - gefangengehalten wurde.

VON DER UNION DER KRONEN BIS ZUR UNION DER PARLAMENTE

1603 starb Elizabeth I. von England, und der schottische König James VI. wurde ihr Thronerbe. Er verlegte als James VI. von Schottland und James I. von England den Hof von Edinburgh nach London. Die beiden Kronen waren nun in Personalunion (Union of the Crowns) vereint. Beide Länder behielten jedoch ihr eigenes Parlament. Die Union mit dem wirtschaftlich mächtigeren England brachte der Königsmacht in Schottland eine ungeahnte Stellung, Als James VI./I. und sein Nachfolger Charles I. jedoch versuchten, das anglikanische Episkopat auch in Schottland einzuführen, kam es 1638 zum Aufstand, und die Führer der schottischen Gesellschaft schlossen sich im Bündnis der Covenanter zusammen. In dem "National Covenant" versicherten sie sich gegenseitig, die Reformation aufrechtzuerhalten und zu schützen. Gleichzeitig hatte Charles das englische Parlament durch seinen bedingungslosen Absolutismus herausgefordert: Es kam zu Aufständen (1640-45 und 1647-49), wobei das schottische Convenant und das englische Parlament auf einer Seite gegen den König kämpften. 1649 wurde Charles I. auf Befehl Oliver Cromwells enthauptet.

Als rechtmäßigen Nachfolger proklamierten die Schotten daraufhin Charles II. zum König. Cromwell reagierte sofort, schlug die schottische Armee vernichtend und ernannte sich zum Lordprotektor über England, Schottland und Irland. Der König floh nach Frankreich und Schottland blieb für die nächsten neun Jahre unter der Herrschaft Cromwells.

Unmittelbar nach Cromwells Tod aber folgte die Wiedereinführung des Königtums mit der Restauration der Stuarts: 1660 kehrte Charles II. aus französischem Exil zurück. Bald folgte jedoch ein neuer Umsturz: Die - unblutige - Revolution von 1688 (Glorious Revolution), in der Charles katholischer Nachfolger James VII., der den Katholizismus wieder hatte einführen wollen, abgesetzt und dafür der protestantische William of Orange 1689 zum englischen König ernannt wurde. Ihm schloß sich auch die Mehrheit in Schottland an, außer einer Gruppe stuarttreuer katholischer Highlander, die sogenannten Jakobiten (nach James - Jakob, dem letzten Stuart-König). Sie wurden zu einem ständigen Unruhefaktor für das neue Königtum. Nach dem Tode William of Orange 1702 folgte ihm seine Schwägerin Anne (1702-14) auf den Thron. Während ihrer Regierungszeit kam es 1707 zu der Vereinigung des schottischen und englischen Parlaments.

Im Grunde war die Zusammenlegung der Parlamente eine weise Entscheidung. Schottland erkannte das Thronrecht der den Oraniern nachgefolgten Hannoveraner an und erhielt dafür die dringend benötigte wirtschaftliche Unterstützung und Seerechte, die den Ausbau des schottischen Überseehandels ermöglichten. Außerdem behielt es das eigene Recht- und Erziehungssystem und die eigene Kirche. Für England, das sich gerade im Krieg mit Frankreich befand, war mit der Union die dynastische Stabilität gesichert, und die Gefahr einer katholischen Stuart-Restauration schien gebannt.

In mancher Hinsicht bedeutete der Unionsvertrag für Schottland den Verlust der nationalen Individualität. Schottland war jetzt Mitglied im vereinten britischen Königreich mit der Regierung in Westminster. Andererseits ergaben sich aus der Union erhebliche kulturelle und ökonomische Vorteile. Das Land war nun offen für englische und kontinentale Einflüsse, und mit der allmählich einsetzenden Industrialisierung erholte sich auch die Wirtschaft. Das 18. Jahrhundert wurde für Schottland zum Goldenen Zeitalter. Wer sich nicht mit der Union abfand, das waren die Jakobiten, und die Aufstände, die als Jakobiteraufstände in die britische Geschichte eingingen, haben bis heute eine große Bedeutung im schottischen Geschichtsbild.

Im Jahre 1745 scheiterte der letzte romantische Versuch des jungen Stuart-Prinzen "Bonnie Prince Charlie", die schottische Krone zurückzuerobern. Rückhalt fand der Prinz nur bei den royalistischen Hochländern, denn dem Tiefland, das durch die Union mit England große wirtschaftliche Vorteile erfahren hatte, lag kaum etwas an der Restauration der Stuarts. Dennoch gelang es Charles Edward Stuart 1745, in England einzumarschieren. Militärisch war seine Armee der seines Gegners, des Duke of Cumberiand, nicht gewachsen, und die Schotten mußten sich wieder gen Norden zurückziehen. Im April 1746 wurden sie im Moor von Culloden vernichtend geschlagen. Die große Hoffnung auf eine Restauration der Stuarts war damit zerschlagen. Der Prinz entkam nach abenteuerlicher Flucht nach Frankreich.

Für die Highlander bedeutete die Niederlage ein Desaster. Es kam zu brutalen Repressalien von englischer Seite, die das Ziel verfolgten, die traditionelle gälische Kultur des Hochlandes zu ruinieren. Gesetze verboten das Tragen von Kilts, der Clan-Kennzeichen sowie das Spielen des Dudelsackes, der als Kriegsinstrument angesehen wurde. Die Besitzungen der hingerichteten, gefallenen oder vertriebenen Jakobiten erhielten neue, meist englische Besitzer, wodurch man die althergebrachte Bindung der Clan-Chiefs an ihre Gefolgsleute zerstören wollte.

Als im 19. Jahrhundert die meisten Großgrundbesitzer von Viehzucht und Landwirtschaft auf die rentablere Schafzucht, die weniger Arbeitskräfte erforderte, umstiegen, wurden die Kleinpächter erbarmungslos vertrieben. Ganze Dörfer wurden rücksichtslos niedergebrannt. Diese Säuberungsaktionen, genannt "clearances", sowie Hungersnöte zwangen Tausende von schottischen Bauern in die Emigration nach USA und Kanada. Das für den englischen Schiffbau abgeholzte Hochland (das "man made desert") verödete durch die Überweidung noch mehr. Als durch das Überangebot auch der Wollpreis fiel, vertrieben die Grundbesitzer auch noch die letzten Schafhirten und ließen Rotwild ansiedeln. Erst 1886 erließ das Londoner Parlament die "Crofter Charter", die den Pächtern ein Bleiberecht auf ihren angestammten Land verbriefte.

Politisch betrachtet hatten die Jakobiteraufstände jedoch keine Wirkung. Im südlichen Tiefland ging das Leben weiter wie bisher. Besonders der Handel mit den amerikanischen Kolonien brachte große Gewinne. Aber nicht nur Handel und Industrie nahmen in Schottland einen großen Aufschwung, auch in kultureller Hinsicht erlebte Schottland von der Mitte des 18. Jahrhundert bis etwa 1850 seine Blüte. Wissenschaft und Künste entwickelten sich in immensem Ausmaß. David Hume, der Philosoph des rationalen Empirismus, Adam Smith, Begründer der modernen Volkswirtschaftslehre, Adam Fergusson, Vater der modernen Soziologie, der Historiker William Robertson, James Watt, Erfinder der Dampfmaschine - sie alle zeugen von der Vielfalt genialer Größe dieser Zeit.

Auch die schottische Malerei gelangte durch Henry Raeburn, Allan Ramsay, die Nasmyths, David Wilkie und David Allan internationalen Ruhm, ebenso die Architektur durch Schottlands große Klassizisten Sir William Bruce und vor allem durch Robert Adam. Die volkstümliche Dichtung eines Robert Bums und Sir Walter Scotts historische Romane trugen dazu bei, das Bewußtsein einer nationalen Identität zu stärken.

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Stand: 23-Nov-2003